Verführerische Früchte

05.04.2022

Äpfel, Birnen, Zwetschgen und viele andere Früchte schmecken am besten frisch geerntet direkt vom Baum. Von den meisten Fruchtarten gibt es Wuchsformen, die bestens in kleinen Gärten oder in grossen Gefässen auf der Terrasse gedeihen. Die Bäume werden in Töpfen kultiviert und können deshalb fast das ganze Jahr gepflanzt werden; optimal sind Frühling und Herbst.

Hochgenuss auf kleinstem Raum

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Typen von kleinwüchsigen Obstbäumen: die Zwergbäume und die Säulenbäume. Die Zwergobstbäume sehen aus wie «richtige» Obstbäume in Miniaturformat. Mit ihren Stämmchen und Kronen bilden sie das ganze Jahr über einen Blickfang in Gefässen auf der Terrasse. Sie wachsen genetisch bedingt sehr langsam und müssen kaum geschnitten werden. Sie bilden ähnlich grosse Früchte wie die herkömmlichen Bäume. Säulenobstbäume wachsen – wie es ihr Name schon sagt – säulenförmig, schlank aufrecht. Sie bilden einen kräftigen, aufrecht wachsenden Haupttrieb und viele kurze Seitentriebe, an denen sich die Blüten und Früchte entwickeln. Mit ihrem schmalen Wuchs eignen sie sich nicht nur für Gefässe, sondern auch für kleine Gärten und/oder für Obsthecken. Von den Säulenformen und von den Zwergformen sind folgende Obstarten erhältlich: Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Kirschen, Aprikosen und Pfirsiche.

  1. Säulen-Apfelbäume bilden genetisch bedingt nur sehr kurze Seitentriebe und müssen daher kaum geschnitten werden.

  2. Von Zwetschgen (Prunus domestica) sind sowohl Säulen- als auch Zwergobstbäume erhältlich. Die Früchte sind im September erntereif.

  3. Säulen-Aprikose (Prunus armeniaca). Blüht als erstes Obstgehölz; ideal ist ein Platz ohne Spätfrost, da sonst die Blüten Schaden nehmen. Ernte Juli/August. Winterhart.

  4. Säulenkirschen (Prunus avium) bieten die einmalige Möglichkeit, die begehrten süssen Früchte auch im Hausgarten oder sogar auf der Terrasse zu ernten.

  5. Moosbeere/Cranberry (Vaccinium macrocarpon). An der kriechend wachsenden Moorbeetpflanze entwickeln sich im September/Oktober leuchtend rote Beeren, die zu Saft und Konfitüre verarbeitet oder getrocknet werden können. Cranberries enthalten entzündungshemmende Flavonoide sowie Vitamine (C, A und K).

  6. Der Klassiker am Obstspalier ist die Birne (Pyrus communis). Schon vor mehreren Jahrhunderten war es in gut betuchten Kreisen «en vogue», Spalierobst zu halten.

  7. Apfelbeere (Aronia). Die Apfelbeere bildet im August/ September erbsengrosse, fast schwarze Beeren mit süsssäuerlichem, herbem Aroma. Pflanzenhöhe 2–2,5 m. Die Beeren enthalten Anthocyane und Phenole (Flavonoide) mit entzündungshemmender Wirkung. Sie lassen sich zu Konfitüre oder Saft verarbeiten.

  8. Die traditionelle Anbauform des Obstspaliers, hier ein Apfel (Malus domestica), bietet den Pflanzen einen geschützten Standort und den Menschen hohe Erträge.

  9. Schon zur Blütezeit im April sind die Zwergpfirsich- und Zwergnektarinenbäumchen eine Augenweide. Die Früchte können dann im Juli geerntet werden.
 

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